Resonanz und wertschätzendes Verhalten

“Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in Dir schwingt.”
(Gautama Buddha)

Was heißt Resonanz genau?

Der Begriff Resonanz kommt aus der Physik und beschreibt, wie örtlich getrennte Gegenstände und Personen gemeinsam ins Schwingen kommen. Diese gesendete Energie der Personen und Gegenstände schwingt zusammen wie bei einem erfolgreichen Orchester, in dem die unterschiedlichen Instrumente in ihrer ureigenen Schwingung spielen und dennoch gleichzeitig zu einem harmonischen Ganzen finden.
Alles in Existenz besteht aus schwingender Energie, aus Bewusstsein, dass auf einer individuellen Frequenz schwingt und jegliches Dasein prägt.

Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang das wertschätzende Verhalten?

Der Volksmund kennt es als „so wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus“. Es hat ganz handfeste Folgen für unser Leben oder im Business: Das Gesetz der Resonanz.
Wenn Sie wirklich das bekommen wollen, was Sie haben wollen, dann sollten Sie sich darin üben, das zu senden, was zu Ihnen finden soll.
Die Art und Weise wie Sie mit anderen Menschen umgehen, zeigt nicht nur, wie sehr Sie den anderen wertschätzen, sondern gleichzeitig immer auch wie man sich selbst Wert schätzt. Ihre innere Einstellung zu dem jeweiligen Menschen wird sich in dem Verhalten und in der Sprache wiederspiegeln, die wiederum Menschen anzieht, die genauso mit Ihnen umgehen werden. Es werden die Menschen in Ihr Leben treten, die sie zu ihrer persönlichen Entwicklung brauchen.

Praktische Auswirkungen des Resonanzgesetzes

Wenn ich mich wertschätzend gegenüber anderen Menschen verhalte, werde ich Wertschätzung erfahren.

Wenn Sie Ihre Kunden und Mitarbeiter „lieben“ und sie mit Achtung, Ehrlichkeit und Respekt behandeln, werden Sie „wiedergeliebt“ werden und man wird Ihr Vertrauen nur selten ausnutzen.
Wenn ich eine fröhliche Grundeinstellung habe, werde ich Fröhliches anziehen.
Wenn ich freundlich zu anderen Menschen bin, werden diese meist freundlich reagieren.
Wenn Sie ein freundlicher, wertschätzender Chef sind, werden Sie auch die Mitarbeiter bekommen, die Sie verdient haben.
Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Der Volksmund kennt so etwas auch als „wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus“.
Vieles von dem, was uns begegnet, ist eine Resonanz auf das, was wir aussenden. Auf unsere Gedanken, Gefühle, Einstellungen oder Handlungen.

Immer steckt dasselbe Prinzip dahinter: Das Gesetz der Resonanz.

Das Prinzip, dass wir das bekommen, was wir aussenden. Dass wir Menschen anziehen, die wir brauchen. Dass etwas in uns sich neuen Werten und Glaubenssätzen öffnen will. Dass etwas in uns auf einen neuen Job oder ein kreatives Hobby reagieren will.
Das ist wie das Gesetz von Ursache und Wirkung. Ich strahle unbewusst etwas aus oder suche nach etwas. Unter all dem, was mir Tag für Tag an Planlosem und Absichtslosem begegnet, gehe ich mit bestimmten Dingen konform, mit denen ich „resonant“ bin, mit denen ich also auf einer Wellenlänge liege.

Das Resonanzgesetz: Wir bekommen, was wir senden

Oder noch einmal zusammengefasst: Wir werden im Grunde bekommen, was wir aussenden. Denn wir werden auch nur auf das reagieren, was wir aussenden. Für alles andere werden wir blind sein.
Das hat zum einen, wie gesagt, etwas mit unserer Wahrnehmung zu tun, die entsprechend gefärbt ist, so dass wir einmal nur das Helle und einmal nur das Ärgerliche sehen. Wir sehen nur das, womit wir in Resonanz sind. Alles andere bleibt uns so lange verborgen, bis wir unsere Sichtweise und unseren Blickwinkel ändern.

Es sind aber auch wieder unsere Schwingungen, die Dinge anziehen, die dazu passen.
Doch es lohnt sich, auf das Gesetz der Resonanz zu achten und sich entsprechend wertschätzend zu verhalten.

Das Resonanzgesetz ist nicht einfach. Jedenfalls ist es nicht so leicht zu leben, wie es sich vielleicht anhört. Viele, die beispielsweise gerade unglücklich mit ihrem Leben sind, werden verständlicherweise von einer Resonanz nichts hören wollen.
Doch in vielen Fällen sind wir es, die Schwingungen aussenden, die auf uns zurückfallen. Der erste Schritt wäre, sich dessen bewusst zu sein und einen Blick dafür zu bekommen. Der zweite, möglichst „gute“ (also für einen förderliche) Schwingungen auszusenden.

Dann können wir auch die Begegnungen genießen, die uns das Leben schickt. Denn wir selbst haben sie mit dem, was in uns ist, angezogen. Sie erfüllen in unserem Leben einen Sinn. Wir können auf das achten, was wir aussenden – um das zu bekommen, was wir gern hätten!

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