Welchen Eindruck hinterlassen Sie bei Facebook?

Persönliche Angaben in Facebook abwägen

Persönliche Angaben ins Netz zu setzen ist heutzutage oft mit Sicherheitsrisiken verbunden.

Schließlich bleiben diese Veröffentlichungen (Bilder, Texte, Statements) stets für alle greifbar und sind nur schwierig zu löschen.

Zunächst ist es wichtig zu überlegen, welche Informationen Sie preisgeben möchten. Stellen Sie sich selbst folgende Fragen, bevor Sie Ihre persönlichen Angaben veröffentlichen:

Ist es für Sie in Ordnung, wenn diese Meldung auch in zwei Jahren noch von allen Ihren Bekannten und Fremden gelesen wird?

Ist es unproblematisch, wenn auch Ihr Arbeitgeber diesen Inhalt liest?

Auf Nummer sicher gehen Sie deshalb, wenn Sie hauptsächlich solche Nachrichten über Facebook mitteilen, die Sie auch ans schwarze Brett Ihres Supermarkts hängen würden.

Gezielt Kontakte knüpfen

Nehmen Sie nicht jeden in Ihr Netzwerk auf. Es ist Ihre persönliche Entscheidung und nicht als unhöflich anzusehen, ob und mit wem Sie virtuell netzwerken.

Die Anfragen von Kontaktjunkies oder Zeitgenossen, die Ihnen unsympathisch sind beziehungsweise an denen Sie einfach kein Interesse haben, dürfen Sie ablehnen. Das ist legitim und keineswegs unhöflich.

Formulierungstipp: „Vielen Dank für die Kontaktaufnahme. Ich nutze dieses Netzwerk überwiegend privat und bestätige nur diejenigen Kontakte, die ich bereits aus dem realen Leben kenne. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Ihre Anfrage deswegen ablehne.“

Ablehnung ohne Kommentar ist nicht gerade stilvoll.

Kontakte regelmäßig pflegen

Es ist stilvoll regelmäßig den Kontakt zu suchen und sich auszutauschen. Der Sinn eines Netzwerks ist es aber nicht, Kontakte zu sammeln und sie quasi museal zu verwahren, sondern es geht um die aktive Kontaktpflege.

Sie sollten sich daher wenigstens ab und zu bei Ihren Netzwerkpartnern melden, für sie interessante Neuigkeiten berichten, zu Geburtstagen gratulieren usw.

Zurückhaltend sollten Sie dagegen mit reinen Spaßmeldungen sein. Natürlich können Sie gelegentlich einen Cartoon oder einen Link zu einem witzigen YouTube-Film versenden, aber bitte nicht jede Woche zwei davon, wenn Sie Ihre Kontakte nicht nerven wollen.

Achten Sie auch darauf, mit vermeintlich Witzigem bei den Empfängern nicht anzuecken, was bei Themen, die Religion, Politik oder Weltanschauliches betreffen, schnell geschehen kann.

Auch sollten Sie keine Ketten- und Bettelbriefe  weiterleiten.

Bilder im Netz sind nützlich

Wenn Sie für Ihre privaten Kontakte Bilder von der letzten Party ins Netz einspeisen, freuen sich die meisten – solange die Fotos nicht unangemessen sind. Sie selbst werden sich als stil- und reputationsbewusster Mensch ohnehin nicht mit roter Nase, trübem Blick und der Schnapsflasche in der Hand im Internet verewigen. Ihren Freunden und Bekannten sollten Sie das erst recht nicht zumuten. Das ist zum einen stillos, zum anderen gibt es auch ein Recht am eigenen Bild.

Bitte beachten Sie, dass Porträtaufnahmen anderer Menschen nur mit deren ausdrücklicher Einwilligung veröffentlicht werden dürfen.

Posten im Netz: Der Ton macht die Musik

Bleiben Sie im Ton immer freundlich. Alles, was Sie „posten“, kann von vielen Menschen gelesen werden. Deswegen sollten Sie auch hier immer ein positives und freundliches Bild von sich vermitteln.

Zeigen Sie sich deswegen hilfsbereit, wenn jemand Sie um Informationen oder einen Gefallen bittet; helfen Sie mit Erfahrungen, Tipps und weiteren Kontakten.

Wenn Sie selbst um etwas bitten, tun Sie das sowieso genauso höflich, wie Sie es von Angesicht zu Angesicht auch täten und wie es Ihrem Verhältnis zum Empfänger angemessen wäre.

Reale Treffen sind immer wichtiger

2.000 Freunde – und trotzdem einsam? Vergessen Sie neben dem virtuellen Austausch die realen Treffen nicht.

Oft verlernt der Nutzer direkte persönliche Ansprachen und Small Talks zu führen.  Small Talk bedarf der Übung im realen Leben. Der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch ist unersetzbar.

Soziale Medien erleichtern es, in virtuellem Kontakt zu bleiben, aber können den persönlichen Austausch nicht ersetzen.

Deshalb rausgehen ins Leben und den Kontakt suchen.

Wie sehen Sie das?

Schreiben Sie mir doch Ihre Erfahrung und Meinung dazu! Ich freue mich!

yvonne@yvonnezeeb.com

 

 

 

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